Wir sehen uns

(wukomm) „Du siehst mich“ heißt das Motto des diesjährigen Kirchentages. „Wir sehen uns“ heißt es beim Abend der Begegnung in Berlin, nach den Eröffnungsgottesdiensten des DEKT. Eine unübersehbare Polizeipräsenz sorgt dafür, dass die Unruhe, die viele der mehr als 100.000 angemeldeten Dauerteilnehmer sicher in den Tagen nach dem Attentat von Manchester ergriffen hat, von einem zumindest vordergründigen Gefühl der Sicherheit überlagert wird.

Taschenkontrollen

Und so begeben sich die Menschen auf den Weg durch die Hauptstadt, wo einige hundert Stände sie zwischen Brandenburger Tor und Gendarmenmarkt auf der einen und dem Bahnhof Friedrichstraße auf der anderen Seite erwarten. Die Taschenkontrollen in verschiedenen sicherheitsrelevanten Bereichen stören sie kaum. Es ist eine ruhige, eine friedliche Atmosphäre bei diesem Christentreffen. Vielleicht weil jeder weiß: Gott sieht mich.

Köstlichkeiten aus der Region

Köstlichkeiten aus der Region werden an diesem Abend angeboten und da findet man alles von der Spreewaldgurke bis zum Berliner, der hier Pfannkuchen heißt und dessen süßer Überzug mit den Augen aus dem Logo des Kirchentages geschmückt ist. Alkohol gibt es, wie immer auf Kirchentagen, nicht. Also nicht auf der Kirchenmeile, allerdings sehr wohl in den gut besuchten Gaststätten. Die Rheinländer treffen sich beim Kölsch, andere bevorzugen die Gastlichkeit bayerischer Brauhäuser, dritte wiederum suchen nach den wenig gewordenen typisch Berlinerischen Eckkneipen. Wohl wissend, dass auch hier Gott ein Auge auf ihnen haben wird.

 

 

 

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