Was sagt uns der Karfreitag?

Karfreitag nennt man den Freitag vor Ostern. Der Begriff stammt wahrscheinlich aus dem Althochdeutschen. Damals bedeutete das Wort „Kara“ in etwa Klage, Kummer und Trauer. Am Karfreitag erinnern sich die Christen an die Kreuzigung des Jesus von Nazareth, der durch seinen Tod und seine Auferstehung zum Christus wird.
Deshalb steht der Karfreitag in der römisch-katholischen Kirche ganz im Zeichen des Leidens und des Todes am Kreuz. Am Karfreitag finden keine Heiligen Messen statt. Die Gläubigen treffen sich zu Wortgottesdiensten und zur Verehrung des Kreuzes.

Auch in der evangelischen Kirche stehen die Gottesdienste, die an diesem Tag gefeiert werden, im Zeichen der Trauer. Die oft in den Medien geäußerte Auffassung, der Karfreitag sei der höchste Feiertag in der evangelischen Kirche, ist übrigens falsch. Auch hier ist das Osterfest als das Fest der Auferstehung an erster Stelle.

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