Kardinal Müller: Auf Maria vertrauen

(Bistum Münster/wukomm) Es ist ein besonderes Jahr für Kevelaer, wo man den Beginn der Wallfahrt vor 375 Jahren feiert. Das sieht man auch an den hochkarätigen Gästen, die den Niederrhein in dieser Zeit besuchen. Unter ihnen war jetzt auch der Präfekt der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre, Gerhard Ludwig Kardinal Müller.

Weg des Vertrauens

Wallfahrtsrektor Rolf Lohmann zeigte dem Besucher den Kevelaerer Kapellenplatz zeigen, anschließend feierte Müller in der Marienbasilika die Vorabendmesse. Zum Fest Mariä Verkündigung betonte der Kardinal in seiner Predigt die zentrale Rolle der Gottesmutter und stellte eindringlich dar, welche Bedeutung die Menschwerdung Gottes habe. Diese sei kein Mythos und keine schön ausgeschmückte Geschichte, sondern es handele sich um ein reales Ereignis, bei dem Gott gehandelt und das Menschsein angenommen habe. Er forderte die Gläubigen auf, den „Weg des Vertrauens“ zu gehen, „in die Liebe Gottes, der unser Fleisch angenommen hat.“ Dazu dürften die Menschen mit ihren Anliegen bei Maria Zuflucht suchen. Müller: „Sie ist die Mutter, auf die wir voll und ganz vertrauen können.“

 

Foto (Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer): In der Kevelaerer Marienbasilika betonte Kardinal Müller, dass die Menschen sich mit ihren Anliegen an Maria wenden dürfen.

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