Christi Himmelfahrt

Das Fest „Christi Himmelfahrt“ wird 40 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. So fällt es immer auf einen Donnerstag. Für Christen bedeutet es einiges mehr als eine nette Gelegenheit eine Urlaubsbrücke für ein langes Wochenende zu bauen.

40 Tage lang soll Jesus Christus nach seiner Auferstehung den Aposteln erschienen sein und über das Reich Gottes geredet haben. So berichtet es der Evangelist Lukas. Nach diesen 40 Tagen wurde er vor den Augen seiner Jünger emporgehoben, von einer Wolke aufgenommen und ihren Blicken entzogen wurde (Lukasevangelium 24, 51; Apostelgeschichte 1, 9). Himmelfahrt beschreibt also nichts anderes, als den endgültigen Eintritt der menschlichen Natur Jesu in die göttliche Herrlichkeit.

In Folge des 1. Konzils von Nicäa entstand der Brauch, die Himmelfahrt Christi als eigenes Fest zu begehen.

In Deutschland entwickelten sich, wohl aus den früher üblichen Flurumgängen des Himmelfahrtstages im 19. Jahrhundert so genannte Schinkentouren, die mit dem reichlichen Genuss von Alkohol einhergingen. Daraus entstand dann, als Gegegenbewegung zu dem Anfang des 20. Jahrhunderts festgelegten Muttertag am Himmelfahrtsfest der so genannte Vatertag.

Gedanken zu Christi Himmelfahrt von Kardinal Rainer Maria Woelki:

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