Die Kirche muss politisch sein

(von Heinrich Wullhorst) Wie politisch darf, wie politisch muss Kirche sein? Rund um den Deutschen Evangelischen Kirchentag und Berlin und Wittenberg wird diese Frage gerade sehr intensiv diskutiert. Aus der politischen Opposition gibt es vereinzelte Kritik am Auftritt von Bundeskanzlerin Merkel mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Von Wahlkampfhilfe ist an der einen oder anderen Stelle die Rede. Allerdings schmücken

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Wir sehen uns

(wukomm) „Du siehst mich“ heißt das Motto des diesjährigen Kirchentages. „Wir sehen uns“ heißt es beim Abend der Begegnung in Berlin, nach den Eröffnungsgottesdiensten des DEKT. Eine unübersehbare Polizeipräsenz sorgt dafür, dass die Unruhe, die viele der mehr als 100.000 angemeldeten Dauerteilnehmer sicher in den Tagen nach dem Attentat von Manchester ergriffen hat, von einem zumindest vordergründigen Gefühl der Sicherheit überlagert

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Gott sieht mich

(DEKT/Birte Mensing/wukomm) Mit Gottesdiensten an drei verschiedenen Orten hat der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) gestern in Berlin begonnen. Einer der Gottesdienstbereiche ist der Platz der Republik, die Wiese vor dem Reichstag. Sie ist gut gefüllt, die Sonne bahnt sich immer wieder ihren Weg durch die Wolken. Es ist ein besonderer Ort im Zentrum von Berlin, ein Ort im Zentrum der

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Kirchentag und Willkommenskultur

(DEKT/wukomm) Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg wird einen „„Begegnungsort Willkommenskultur“ haben, der eine zentrale Anlaufstellefür Migrantinnen und Migranten, Expertinnen und Experten sowie ehren- und hauptamtlich Engagierte in der Arbeit mit geflüchteten Menschen sein wird. Das Angebot auf dem Berliner Messegelände ist Bestandteil der Podienreihe „Flucht, Migration, Integration“. Flucht und Migration „“Das Thema Flucht und Migration ist in der medialen

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Kunst und Kirche beim DEKT

(DEKT/wukomm) Die Besucherinnen und Besucher des Kirchentages in Berlin und Wittenberg erwarte ein umfangreiches kulturelles Programm. Highlights und persönliche Favoriten aus über 700 Veranstaltungen stellten Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Olaf Zimmermann, Vorsitzender des Beirats „Zeig dich! Kultur zum Kirchentag“ und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats und Jakob Haller, Verantwortlicher für Jugend und Kultur des Kirchentages, vor. Dialogtradition Dröge betonte

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Frauenpower für den Kirchentag 2019

(EKvW/wukomm) Die Evangelische Kirche von Westfalen will eine gute Gastgeberin sein, wenn der Deutsche Evangelische Kirchentag 2019 in die Revierstadt kommt. Die Vorbereitung auf des Großereignis hat begonnen. Das westfälische Kirchentagsteam für 2019 steht jetzt fest. Die fünf Frauen haben sich in Dortmund der Öffentlichkeit vorgestellt. Westfälischer Akzent Als Beauftragte koordiniert Marit Günther die Zusammenarbeit zwischen Landeskirche und dem Deutschen

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Kirchentag im Pott?

(wukomm) Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag findet möglicherweise im Revier statt. Unmittelbar nach dem Abschluss des 35. Kirchentreffens in Stuttgart entscheidet Ende Juni der Rat der Stadt Dortmund über eine mögliche Durchführung. Sollte der Rat die Veranstaltung befürworten, müsste die Verwaltung mit der Finanzplanung zur Unterstützung des Kirchentages beginnen. Nach Angaben des Evangelischen Pressedienstes (epd) müssen für den Kirchentag 2019

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Mehr Klimaschutz – weniger Kohle

(EKvW/wukomm) Eine Resolution des Deutschen Evangelischen Kirchentages zum Klimaschutz geht auf eine Initiative der Evangelischen Kirche von Westfalen zurück. Der DEKT hat von der Bundesregierung konkrete und verstärkte Maßnahmen für den Klimaschutz gefordert. Die Bundesregierung solle ein Gesetz auf den Weg bringen, das die Stromproduktion der ältesten und klimaschädlichsten Kohlekraftwerke so drosselt, dass die Klimaziele erreicht werden können. Das Papier fordert auch

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Tischrede im Straßenbahndepot

(EKvW/wukomm) Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus hielt beim 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart eine Tischrede der besonderen Art. In der „Straßenbahnwelt“, einem ehemaligen Straßenbahndepot, das heute ein Museum zur Geschichte der Stuttgarter Nahverkehrsmittel ist, ging es um den 90. Psalm, jenes uralte jüdische Gebet, dem das Motto dieses Kirchentages entnommen ist: „damit wir klug werden“.

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Nicht das Geleistete zählt

Ostern

(EKiR/wukomm) Es ist gut, dass der Kirchentag das Thema ,Tod und klug sterben’ nicht ausklammert.“ Das hat Präses Manfred Rekowski am Samstagabend,  beim 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag unterstrichen. Einen  Tag lang war es auf der Open-Air-Bühne auf dem Stuttgarter Karlsplatz mit Talk, Musik und Kabarett um die Fragen des Lebensendes gegangen. Den Einstieg ins Thema hatten der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio

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